Wasserversorgung

Wasserbereitstellung
Der Anschluss der Kleingartenanlagen an das städtische Netz stellt die vorrangige
Versorgungsart dar.
In Fällen fehlender Anschlussmöglichkeiten ist die Errichtung von Brunnenanlagen
statthaft.
Die Neuverlegung von Wasserleitungen bzw. ihre Veränderung bedarf der
Zustimmung des Verpächters.

Wasserversorgung der Parzellen
Für die Versorgung der Parzellen der Anlage ist nur eine Anschlussart statthaft.
Das Nebeneinanderbestehen von zentralem Anschluss und Brunnenanlagen ist
unzulässig; Ausnahmegenehmigungen können durch den Bezirksverband erteilt
werden.
Bei Versorgung der Laube mit Frischwasser ist eine funktionstüchtige geschlossene
Abwassersammelgrube nachzuweisen.
Wasserleitungen müssen über Wasserabstellschächte zur Unterbringung der
Wasseruhr geführt werden. Die Schächte müssen aus frostbeständigem Material
(kein Gasbeton) bestehen und eine Größe von mindestens 1 m x 1 m x 1 m haben.
Die Wanddicke sollte mindestens 10 cm betragen. Die Grube ist durch einen stabilen Deckel verschlossen zu halten.
Zwischen Wasseruhr und Schachtboden sollten mindestens 30 cm Platz für
Reparaturarbeiten bauseitig realisiert werden.
Die Wasseruhr ist entsprechend Gesetzgeber in einem Rhythmus von 6 Jahren eichen
zu lassen.
Die Wasserleitung der Parzelle sollte frostfrei in einer Tiefe von mindestens 0,80 m
verlegt werden.